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Jahresrückblick Teil 2: SEP

Schon neigt sich das Jahr 2021 dem Ende zu. Es war ein Jahr, das hoffnungsvoll stimmte. Wie ist es uns ergangen? Was hat es für Veränderungen gegeben und wie hat sich unsere SEP Plattform entwickelt? Gemeinsam mit Peter Robineau, CTO & Founder von geoimpact AG haben wir auf das Jahr 2021 zurückgeschaut.


«2021 war ein grosser Kontrast zu 2020. Besonders in der Produktentwicklung haben wir einen grossen Sprung gemacht und konnten viele Neukunden, wie auch Partner, aus verschiedenen Bereichen dazugewinnen. Wir haben viele Projekte realisiert. 2021 bestand die Herausforderung darin, neben der Weiterentwicklung unseres Produktes, auch sehr viele Projekte zu stemmen.» - Peter.


Die 4 Hauptthemen, an denen geoimpact in diesem Jahr gearbeitet hat, sind das neue MarketSense, das Wärmepanel, das Energieportal (Siehe Blogbeitrag Energieportal), sowie auch der Energie Reporter (Siehe Blogbeitrag Energie Reporter).


Neues MarketSense

Die ersten Ideen für das neue MarketSense* sind im Mai entstanden und vor wenigen Wochen ist es fertiggestellt worden. MarketSense ist das Produkt, dass zurzeit am meisten verkauft wird. «Intern war es notwendig das man es skalierbarer macht, bedeutet dass wir mehr Kunden mit komplexeren Anforderungen bedienen können. Gegen aussen hin, für die Kunden haben wir das Tool besser aufbereitet. Es ist einfacher zu bedienen, performanter und intern wiederum wesentlich einfacher zu konfigurieren. Durch die bessere Aufbereitung bieten sich dem Kunden mehr Möglichkeiten und wir können das MarketSense schneller aufsetzen und umsetzen.» - Peter.


*MarketSense: Mit MarketSense können unsere Kunden herausfinden, wo sich ihr Cleantech Produkt oder Service verkaufen lässt. Der Kunde erarbeitet mit uns gemeinsam ein gewünschtes Setting für einen Verkauf oder eine Projektentwicklung. Zum Beispiel möchte ein Kunde nur Dachflächen mit einer bestimmten Grösse angezeigt bekommen. Die gewünschten Settings funktionieren auf der SEP Plattform also wie eine Art Filter und werden täglich aktualisiert. Der Kunde kann alle Potenziale (Orte, wo er sein Produkt verkaufen könnte) direkt auf einen Blick erkennen. Die Leads enthalten alle relevanten Informationen zum Standort und dem Produkt-Fit. Ausserdem kann MarketSense in Landing Pages integriert werden und bietet die Grundlage für die proaktive Marktbearbeitung mittels Kampagnen.



MarketSense auf SEP

Neues Wärmepanel

Auch neu ist das Wärmepanel. Diesem liegt dem Heizungsmodell von Thilo Weber, IT & Data Analyst von unserem Team, zugrunde. Es kann abschätzen, welche Heizung mit der grösstmöglichen Wahrscheinlichkeit in einem Gebäude vorhanden ist. Im Wärmepanel ist unter Wärmepotenziale neben anderen Energieversorgunsmöglichkeiten die Fernwärme aufgelistet. Auch hier liegt ein neues Modell zugrunde, das anzeigt, ob sich ein oder mehrere Fernwärmenetze in der Nähe befinden, die einen Anschluss ermöglichen.


Energieportale Biel und Nidau

Die beiden Energieportale Biel und Nidau laufen sehr gut und es werden viele Beratungsanfragen* generiert. «Wir können jetzt schon beobachten wie die Landingpages und die Portale performen und das ist zum jetzigen Zeitpunkt sehr gut. Es freut mich sehr zu sehen, wenn unsere Kunden Erfolg mit SEP haben und stetig neue in diesem Falle Beratungen dazukommen.» - Peter.


*Beratungsanfrage, resp. Lead: Wenn eine potenzielle Kund:in seine Kontaktdaten auf der Webseite, auf dem sich das Energieportal befindet, hinterlässt, wird ein Lead generiert. Unsere Kund:innen können somit sehen, wenn eine Anfrage reinkommt. Ein Lead kann man weiterverfolgen. Das bedeutet, die Anfrage wird mit dem Gebäude verknüpft. So können die Städte / Gemeinden / Energieberatungsstellen vorbereitet in ein Gespräch, da sie die Gebäudedaten der potenziellen Kund:innen bereits haben und schon eine Energiesimulation machen konnten.



SEP Datenpunkte

Auch dieses Jahr wurden laufend neue Daten in die SEP Plattform integriert und bestehende gleichzeitig aktualisiert. «Bezüglich Prozessautomatisierung haben wir sehr viel gemacht, dass uns entlastet und von Routinearbeiten befreit. Der Vorteil für die Kund:innen ist, dass immer die aktuellsten Daten zur Verfügung stehen.» - Peter


Quantitativ sind in dem Jahr nicht viele Daten dazugekommen, da schon sehr viele bereits vorhanden sind. Dazugekommen sind die Grundwassernutzung und die Erdwärmesondennutzung (beide bisher nur vom Kanton Bern), das Heizungsmodell von Thilo und Solardaten. Zusätzlich wurden Bereiche erstellt in denen Daten besser verarbeiten werden können. Sie sind somit aktueller, was die Qualität der Daten allgemein erheblich steigert. Die meisten Daten von SEP stammen von öffentlichen Daten ab. Immer öfter können wir aber auch von unseren Partnern Daten integrieren, so zum Beispiel von KBDM (sozioökonomische Daten), DocuMedia (Baugesuche ab 2004), sowie SolarCampus (Energiesimulationen).


Insgesamt beinhaltet unsere Plattform, ca. 3 Millionen Parzellen, ungefähr 20 Millionen Fassaden, etwa 700'000 Firmen und noch viele weitere Datenpunkte.


«Mein persönliches Highlight in diesem Jahr war, dass wir viele neue Kundinnen und Kunden sowie Partner, wie Raumpioniere und Optisizer, gewinnen und auch viele Projekte realisieren konnten. Bezüglich Energieprojekte sind die Energieportale Biel und Nidau super gelungen. Das freut mich enorm. Auch das neue MarketSense gefällt mir sehr gut, da haben wir einen grossen Sprung hingelegt.» - Peter


Nächstes Jahr wird sich die Challenge womöglich verschärfen, alle Projekte zu stemmen. Allerdings kriegt unser geoimpact Team im Januar Verstärkung. Matthias Pauli, unser neuer Customer Success Manager wird verstärkt auf unsere Kund:innen zugehen und sie betreuen. «Wir möchten verstärkt dazu schauen, dass wir bestehende Beziehungen gut betreuen und nicht nur neue dazugewinnen.» - Peter.


Nächstes Jahr wird das MarketSense stärker ausgebaut und neue Daten in die Plattform integriert werden. Daten welche schweizweit zur Verfügung stehen, sind die meisten bereits auf SEP vorhanden. Jetzt geht es mehr um Details. Zum Beispiel liegen die Daten für die Grundwassernutzung in jedem Kanton anders vor. Das heisst in einem anderen Format oder auf anderen Plattformen, auf denen die Daten heruntergeladen werden können. Der nächste Schritt ist, dass man sie effizient zusammenführen kann und entsprechend aufbereitet und homogenisiert. So kann man sie schweizweit nutzen. «Die Datenquellen, die wir in Zukunft anzapfen möchten, sind schwieriger aufzubereiten und komplexer in der Art und Weise wie man sie nutzen kann. Diese Challenge kommt definitiv auf uns zu. Wir sehen Herausforderungen aber auch als Ansporn und freuen uns umso mehr im neuen Jahr wieder durchzustarten.» - Peter



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