SEP.ask: Wenn eine Frage reicht, wo bisher ein Projekt nötig war

Wer heute in einem Energieversorgungsunternehmen oder einer Gemeindeverwaltung eine fundierte Entscheidung treffen will, kennt das Problem: Die Daten sind vorhanden und oft sogar sehr gut. Trotzdem dauert es Tage oder Wochen, bis eine Fachperson mit GIS- und Datenbankkenntnissen die richtigen Filter gesetzt, Tabellen exportiert und Ergebnisse für die Geschäftsleitung oder den Gemeinderat aufbereitet hat. Bis die Antwort vorliegt, hat sich die Ausgangsfrage oft schon weiterentwickelt, oder das Zeitfenster für eine Vertriebskampagne ist bereits vorbei.
SEP.ask setzt genau hier an. Der KI-Assistent für die Schweizer Energieplanung macht Gebäude- und Energiedaten für jede Fachperson direkt zugänglich, per Frage in natürlicher Sprache, auf Deutsch, Französisch oder Englisch. Zugriff besteht auf über 2 Milliarden
Datenpunkte zu mehr als 2 Millionen Schweizer Gebäuden. Der entscheidende Unterschied: Sie brauchen dafür keine Datenbank- oder GIS-Kenntnisse und keine wochenlange Vorlaufzeit.

Datenauswertung als organisatorische Frage
In vielen Organisationen liegt die Datenauswertung bei einer einzelnen Fachperson oder einem kleinen Team mit GIS- oder Datenbankkenntnissen. Anfragen aus dem Vertrieb, der Netzplanung oder der Geschäftsleitung werden dort gesammelt und der Reihe nach bearbeitet. Das bedeutet Wartezeit für die anfragende Stelle und wenig Spielraum, eine Fragestellung über die ursprüngliche Anfrage hinaus zu vertiefen.
Der Analysemodus in SEP.ask ermöglicht es Fachpersonen, ihre Fragestellung direkt selbst zu formulieren und Schritt für Schritt zu vertiefen, ohne dass jede Anpassung eine neue Anfrage an eine andere Abteilung erfordert. Tabellen, Diagramme, Kennzahlen und Kartenvisualisierungen werden dabei automatisch erstellt, auch bei grösseren Datenmengen, etwa für eine kantonsweite Auswertung.
Räumlich präzise, statt grob geschätzt
Ein weiterer Grund, warum Datenauswertungen heute oft ungenau bleiben: Standardauswertungen arbeiten mit groben Gebieten, weil eine präzise räumliche Eingrenzung manuell aufwendig ist. SEP.ask erlaubt es, Abfragen gezielt auf eine Gemeinde, ein Quartier, ein Projektgebiet oder einen bestehenden Fernwärmeperimeter einzugrenzen. So entstehen Auswertungen, die tatsächlich zur Fragestellung passen, statt einer pauschalen Näherung.
Vom Ergebnis zur Entscheidung, ohne Umwege
Eine Auswertung nützt nur, wenn sie auch weiterverwendet werden kann. Ergebnisse aus SEP.ask erscheinen als interaktiver Kartenlayer mit Ergebnis-Überblick und lassen sich direkt als PDF-Bericht, strukturierter Excel-Export oder Geodaten sichern. Für wiederkehrende Auswertungen, etwa einen monatlichen Vertriebsbericht oder eine jährliche Standortanalyse, lassen sich eigene Berichtsstrukturen per Prompt einmal definieren und danach für unterschiedliche Gebiete wiederverwenden. Ergebnisse lassen sich zudem direkt als Leads ins SEP MarketSense oder in Ihr CRM überführen, sodass aus einer Datenauswertung unmittelbar eine Vertriebsaktivität wird. Auf Wunsch lassen sich zudem kundeneigene Datenquellen in SEP.ask integrieren, sodass unternehmensinterne Daten zusammen mit der SEP-Datenbasis ausgewertet werden können.
Drei Situationen, die Ihnen bekannt vorkommen dürften
Ein Energieversorger will für die Zielnetzplanung abschätzen, wo im Versorgungsgebiet in den nächsten Jahren mit steigender Last zu rechnen ist. Solche Einschätzungen basieren heute oft auf pauschalen Annahmen wie z.B. zur Wärmepumpen-Durchdringung, kombiniert mit einer manuellen Auswertung der Gebäudedaten. Mit SEP.ask lässt sich direkt abfragen, welche Gebäude in einem bestimmten Trafokreis noch mit fossilen Heizsystemen betrieben werden und wie hoch deren Sanierungspotenzial ist. Ausserdem können direkt Szenarien entwickelt und durchgerechnet werden. Über die Anbindung an SEP.multiload lassen sich die betroffenen Gebäude zusätzlich mit ihren viertelstündlichen Lastgängen verknüpfen, sodass aus einer räumlichen Auswertung eine belastbare Grundlage für die Netzplanung wird.
Eine Gemeinde muss die kommunale Energieplanung aktualisieren und dem Gemeinderat verständlich präsentieren. Die Herausforderung liegt hier oft weniger in der Verfügbarkeit der Daten als in deren Aufbereitung für ein Gremium ohne technischen Hintergrund. SEP.ask liefert nicht nur die Auswertung, sondern gleich die passende Visualisierung und einen strukturierten Bericht, sodass die Energieplanung nachvollziehbar begründet und kommuniziert werden kann. Dieselbe Auswertung lässt sich danach Jahr für Jahr als Monitoring wiederverwenden, um konkrete Indikatoren wie Heizungsersatz, Sanierungen oder PV-Ausbau zu verfolgen und den Fortschritt der Energiewende in der Gemeinde sichtbar zu machen.
Ein Anbieter von PV-Contracting sucht für eine Vertriebskampagne die aussichtsreichsten Dächer in einem bestimmten Gebiet. Bislang mussten dazu Gebäude mit grosser, gut ausgerichteter Dachfläche und hohem Stromverbrauch einzeln aus verschiedenen Quellen zusammengetragen werden, mit entsprechendem Aufwand für die Vertriebsvorbereitung. Mit SEP.ask lässt sich in einer Abfrage direkt nach Gebäuden ohne installierte PV-Anlage, mit geeigneten Dachflächen und passendem Gebäudetyp filtern, etwa Gewerbe- oder Industriebauten mit hohem Eigenverbrauchspotenzial. Die Ergebnisliste lässt sich anschliessend direkt als Leads ins SEP MarketSense überführen, sodass der Vertrieb die Leads strukturiert abarbeiten und ohne separate Datenaufbereitung direkt mit der Kundenansprache starten kann.
Vertrauenswürdig, weil in der Schweiz gehostet und nachvollziehbar
Antworten aus SEP.ask sind jederzeit quellenbasiert und nachvollziehbar, jede Aussage lässt sich auf die zugrunde liegenden Daten zurückführen. Anders als bei frei generierenden KI-Systemen sind Halluzinationen dabei ausgeschlossen: SEP.ask stützt sich ausschliesslich auf die SEP-Datenbasis. SEP.ask wird in einer Schweizer Cloud betrieben, die Anwendung und Ihre Daten liegen in der Schweiz. Die KI-Verarbeitung der Frage erfolgt in Rechenzentren innerhalb der EU. Ihre Eingaben bleiben somit im europäischen Raum und werden nicht in die USA übertragen. Jede Organisation arbeitet zudem in einem isolierten Mandantenbereich, ohne Datenbankzugriff durch andere Nutzende.
Der nächste Schritt
Die grösste Hürde bei der Einführung eines neuen Werkzeugs ist selten die Technik, sondern die Frage, wie es für die eigene Organisation tatsächlich einen Unterschied machen kann. Am einfachsten lässt sich das anhand einer konkreten, für Sie relevanten Fragestellung zeigen, oft genügen dafür schon 30 Minuten. Vereinbaren Sie eine Demo und bringen Sie Ihre eigene Fragestellung mit: Wir zeigen Ihnen, wie schnell Sie damit zu einer verlässlichen Antwort kommen.





Kommentare